Präsentation der Filmfestspiele „Der Geist des Feuers“ fand in Berlin statt
18.02.2019, 09:46
Präsentation der Filmfestspiele „Der Geist des Feuers“ fand in Berlin statt

Die internationalen Festspiele der Filmdebüts „Der Geist des Feuers“ wurden am Vortag in Berlin präsentiert.

Dieser Event gehört zum Programm des internationalen Kulturprojekts „Russische Saisons in Deutschland“ realisiert von dem Kulturministerium Russlands im Jahre 2019.

Die Delegation aus Jugra, geleitet von der Gouverneurin der Region Natalja Komarowa präsentierte das Festival im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur im Rahmen der 69. Internationalen Festspiele Berlin. Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Russlands in der Bundesrepublik Deutschland Sergey Netschajev wurde Ehrengast der Veranstaltung.

„Ich möchte die Freunde aus Khanty-Mansijsk, die für uns eine wunderbare Präsentation des kulturellen und humanitären Potenzials einer der reichsten und eigenartigsten Regionen Russlands vorbereiteten, herzlich begrüßen. Natalia Vladimirowna, dieses Geschenk passt gut in die "Russischen Saisons", die wir vor einigen Wochen in Berlin feierlich eröffnet haben. Dieses Projekt ist nicht nur eine Vorstellung von großartigen Musikern und Werken aus Mitte Russlands, sondern auch von Regionen, die die reichen regionalen Traditionen und verschiedene Folklore-Genres hüten. Dies ist eine gute Gelegenheit, dem erfahrenen deutschen Publikum die russische Kunst mit all dem Reichtum unserer multinationalen, multireligiösen geistigen Kultur zu zeigen. Wir wünschen den Festspielen "Der Geist des Feuers" einen langen und fruchtbaren Weg, viele Zuschauer, viel Erfolg ",- bemerkte Sergey Netschajev.

Die Gouverneurin des autonomen Kreises lud alle Anwesenden zu Jugra ein: „Liebe Freunde, vielen Dank, dass Sie heute zu uns gekommen sind. Wir laden Sie zum Filmfestival "Der Geist des Feuers", zum Biathlon und zum Schachturnier ein. Kommen Sie einfach um hier zu angeln und sich am Fluss zu erholen“. Jugra ist ein wunderbarer Ort, es lohnt sich jedem Mensch auf der Erde unsere Region zu besuchen, wenn Sie zum ersten Mal zu uns kommen, möchten Sie immer wieder zurückkehren“.

Für die Gäste der Veranstaltung kam der autonome Kreis dank der Fotoausstellung, der Ausstellung der traditionellen Kunsthandwerke und dem Auftreten der Jugra-Musikerin, Komponistin und Sängerin der Ob Ugrian-Lieder Vera Kondratjewa etwas näher. Sie hat ihr Solo-Programm mit dem Autorenlied "Jugra, du bist mein Land" begonnen. Dieses Lied ist dem 900. Jahrestag der ersten Erwähnung der Region in alten russischen Chroniken gewidmet.

„17 Jahre ist ein großes und ernstes Alter, nicht alle Festspiele leben so viel, auch nicht im Ausland. Jedes Festival besteht aus scheinbar unkomplizierten Sachen: Menschen, Filme und der Ort, an dem es stattfindet, und jedes Mal in verschiedenen Verhältnis ergeben sie ein einzigartiges Ergebnis“- sagte Boris Nelepo, Vorsitzender der Auswahlkommission vom „Geist des Feuers“. - Ich kenne Khanty-Mansijsk sehr gut, es ist wirklich anziehend für die Menschen, denn es ist Sibirien, und es gibt Mythen und Legenden darüber, jeder möchte sie mit eigenen Augen sehen.

Außerdem leben hier die Völker von Khanten und Mansen, die jetzt im Rampenlicht stehen, weil das Interesse an regionale Kulturen wächst. In Rahmen der Festspiele zeigen wir zum Beispiel einen brasilianischen Film über Stammvölker Brasiliens. Innerhalb dieser Jahre hat das Festival sein Image gebildet, es ist bereits untrennbar von Khanty-Mansiysk und von der Region“.

Am Ende der Präsentation trafen sich die Menschen von Jugra mit Vertretern der internationalen Filmindustrie: dem Filmkritiker und künstlerischen Leiter des internationalen Filmfestivals in Locarno, Direktor der Festspiele Berlin Carlo Chatrian, mit der argentinischen Leiterin des internationalen Filmfestivals in Mar del Plata Cecilia Barrionuevo, mit der portugiesischen Regisseurin des Dokumentarfilmfestivals „DocLisboa“ Cynthia Gil und mit der deutschen Produzentin, Vertreterin deutscher Filme in Osteuropa, Simona Baumann.

Der Abend endete mit einem Galakonzert von Solisten des Allrussischen Jugendsinfonieorchesters unter der Leitung des Volkskünstlers der UdSSR Yury Baschmet.

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